Das Lexikon der Wehrmacht - Eine Geschichte

 

Auf vielfachen Wunsch will ich hier das Lexikon der Wehrmacht und seine Geschichte sowie die Macher im Hintergrund etwas beleuchten.

Die Geschichte des Lexikons begann 1999 mit dem Wunsch, etwas über den soldatischen Lebensweg meines Großvaters in Erfahrung zu bringen. Als damaliger "Internet-Neuling" mußte ich nach einigen Tagen einsehen, dass es im Netz keinerlei Informationen gab, die mir weiterhelfen konnten. Also begann ich selbst, mich in Bibliotheken umzusehen, Artikel zusammenzutragen und Archive zu besuchen. Es entstand ein kleines Archiv für den Privatgebrauch. Im Gespräch mit einem amerikanischen Freund wurde die Idee geboren, diese Informationen im Rahmen einer eigenen Internetseite zu veröffentlichen. Als absoluter Neuling auf dem Gebiet von html und Co. begann ich also mit einer Arbeit, die heute größer ist als damals und die ich wahrscheinlich nie begonnen hätte, wenn ich gewußt hätte, wie viel Arbeit es noch werden sollte. 
Im Jahr 2000 ging die erste Version des Lexikons online, eine Sammlung aus Waffen- und Einheiten-Seiten, gehostet auf kostenlosen Servern und einer URL, die mir heute selbst nicht mehr einfällt!
Und schon bald kamen die ersten helfenden Hände hinzu, die sich an der Seite beteiligten. Vor allem Jörg Wurdack und Jan Evers haben sich mit viel Zeit und noch mehr Arbeit der Seite gewidmet. Immer mehr Einheiten konnten abgearbeitet werden, neue Rubriken kamen hinzu. Nachdem der kostenlose Provider pleite gemacht hatte, bin ich mit der Seite zu Hosteurope umgezogen und habe die URL www.lexikon-der-wehrmacht.de erhalten. Inzwischen haben wir im Schnitt über 10.000 Besucher am Tag, ein Wert, von dem ich zu Beginn nie geträumt hatte. Neue Rubriken entstanden und die Arbeit wurde immer mehr als weniger. Zusammen mit Jan Evers, der mir immer noch mit seiner Arbeit zur Seite steht und mein größter Kritiker ist, versuchen wir, das Lexikon weiter auszubauen und zu erweitern. Mal sehen, wo wir 2010 stehen...

Kleiner Einschub: Inzwischen ist auch das Jahr 2010 zu Ende gegangen. Noch immer sind wir fleißig am Schreiben, was sich auch an den gestiegenen Besucherzahlen ablesen läßt. Inzwischen haben wie im Schnitt fast 13.000 Besucher am Tag!

Und nun einige Worte zu meiner Wenigkeit: Mein Name ist Andreas Altenburger, ich bin 30 Jahre alt und wohne in Stuttgart. Ich habe eine liebevolle Freundin mit viel Verständnis für mein Hobby und ein viel zu kleines Büro-Räumchen für die vielen Bücher und Akten. Aber man kann eben nicht alles haben! Die Arbeit am Lexikon ist für mich eine Ablenkung von meinem Beruf im Bereich Steuern, und wenn das Steuersystem so verworren bleibt, hat das Lexikon eine goldene Zukunft!

Allen, die an diesem Lexikon mitgearbeitet haben, gilt natürlich mein Dank für ihre Arbeit. Ich hoffe sehr, dass sich auch in Zukunft noch ein paar helfende Hände finden werden, um das Lexikon weiter aufzubauen.

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