Patzak, Karl
| * 26. Dezember 1892, Rettendorf / Böhmen † 1971, (Graz) |
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Karl Patzak trat nach seiner Kadettenausbildung am 18. August 1912 mit dem Charakter als Fähnrich in die K.u.K. Armee ein. Er kam dabei zum k.u.k. Feldkanonen-Regiment Nr. 31. Bei diesem wurde er am 1. Mai 1914 zum Leutnant befördert. Für das österreichische Heer wurde er auch bei den Kämpfen des 1. Weltkrieges eingesetzt. Nach dem Krieg wurde er dann in das österreichische Bundesheer übernommen. Am 18. Januar 1919 hat er Valerie Dedek geheiratet. Nach dem Anschluss Österreichs wurde er dann Mitte März 1938 als Major in die Wehrmacht übernommen. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Juni 1935 festgelegt. Zuerst kam er dabei zum Artillerie-Regiment 98. Am 1. November 1938 wurde er dann zum Kommandeur der I. Abteilung vom Artillerie-Regiment 14 in Naumburg ernannt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1939 zum Oberstleutnant befördert. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges im Sommer 1939 wurde er dann mit seiner Abteilung im Polenfeldzuges eingesetzt. Mitte März 1940 wurde er dann zum Kommandeur vom Artillerie-Regiment 404 ernannt. Nach nur einen Monat wurde er dann durch die Umbenennung des Regiments zum Kommandeur vom Artillerie-Regiment 218 ernannt. Er verblieb mit diesem bei der Beurlaubung der Division als Besatzungstruppe in Polen. Am 1. Februar 1941 wurde er dort zum Oberst befördert. 1941 verlegte er dann mit seinem Regiment als Besatzungstruppe nach Dänemark verlegt. Im Februar 1942 wurde er dann mit seinem Regiment in den Nordabschnitt der Ostfront versetzt. Im März 1942 gab er dann sein Kommando über das Artillerie-Regiment 218 anscheinend ab. Wahrscheinlich wurde er in die Führerreserve versetzt. Am 1. November 1942 wurde er dann wieder zum Kommandeur vom Artillerie-Regiment 218 ernannt. Ende Mai 1943 wurde er dann Artillerie-Kommandeur 24 (Arko 24) ernannt. Mit diesem Stab unterstand er dann dem XXVIII. Armeekorps. Am 6. August 1944 wurde ihm das Deutsches Kreuz in Gold verliehen. Am 30. Januar 1945 wurde er zum Generalmajor befördert.